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Installation und Konfiguration

Für grundlegende Installationsvoraussetzungen und weiterführende Informationen wird der Abschnitt Deployment und Migration aus dem Wiki der Documentfoundation empfohlen.

  1. LibreOffice
    1. Installation
    2. Konfiguration
  2. VIS Integration für LibreOffice
    1. Java Runtime Environment
    2. VIS Add-In

LibreOffice

Installation

Info

Aktuell sollte LibreOffice in der Version 25.8.4.2 aus dem offiziellen Repository der Documentfoundation genutzt werden.

  1. Download des MSI Installationspakets sowie der
  2. Offlinehilfe in deutscher Sprache
  3. übernahme des Pakets in das jeweilige Deployment Management System vor Ort

Konfiguration

LibreOffice lässt sich zentral (z.B. durch das IT-Fachpersonal) konfigurieren. Das BSI hat dazu einen Leitfaden mit Beispielen veröffentlicht, die sich einfach nachnutzen lassen. So können in großen, verteilten Umgebungen Einstellungen von LibreOffice, wie bspw. der zu verwendende Proxyserver oder der Umgang mit Makros systemweit voreingestellt werden. Für die zentrale Konfiguration gibt es 2 Möglichkeiten, die sich auch kombinieren lassen.

Steuerung per XCD Datei

Steuerung über Gruppenrichtlinien (GPO)

  • GPO können genutzt werden, um z.B. Benutzerinformationen von einem Identity Provider zu übernehmen. Die passenden ADMX GPO Vorlagen sind im Wiki der Dokumentfoundation im Bereich Windows_Group_Policy_ADMX_files zu finden.

präferierte Anwendung zum Öffnen von ODF

Die präferierte Anwendung zum Öffnen von Dateien im OpenDocument Format .odt, .ods, .odp usw. sollte gesetzt werden. Mit DISM kann eine XML-Datei übergeben werden, die in Windows voreinstellt, welche Datei-Endungen mit LibreOffice geöffnet werden sollen:

dism.exe /online /export-defaultappassociations:C:\test\customfileassoc.xml

In diesem Fall wird eine Datei customfileassoc.xml mit folgendem Inhalt übergeben:

<DefaultAssociations>
<Association Identifier=".ods" ProgId="LibreOffice.CalcDocument.1" ApplicationName="LibreOffice"/>
<Association Identifier=".odt" ProgId="LibreOffice.WriterDocument.1" ApplicationName="LibreOffice"/>
<Association Identifier=".odp" ProgId="LibreOffice.ImpressDocument.1" ApplicationName="LibreOffice"/>
</DefaultAssociations>

Solange MS-Office parallel auf den Clients weiter genutzt wird, reicht dies aus.

  • Zusätzlich sollte eingestellt werden, dass die Microsoft Office Produkte beim Starten nicht prüfen, ob sie die Standardanwendung für "alle Dokumente" sind. Auch dieses Verhalten lässt sich über Gruppenrichtlinien steuern.

clientseitige Updates deaktivieren

Updates von LibreOffice sollen meist zentral gesteuert werden. Deshalb sollte der clientseitige Updatemechanismus deaktiviert werden. Seit Version 24.8.x verwendet LibreOffice für die Aktualisierungen den Mozilla Update Service. Dieser kann bereits während der Installation deaktiviert werden. Dazu wird dem MSI Installationspaket während der Installation der Parameter ISCHECKFORPRODUCTUPDATES=0 mitgegeben werden.

Schnellstart aktivieren

Über den Parameter QUICKSTART=1 kann der Schnellstart von LibreOffice aktiviert werden. Dadurch wird LibreOffice bereits beim Systemstart in den Speicher geladen und Module wie der Writer starten dann schneller.

VIS Integration für LibreOffice

  • Das VIS-LibreOffice Add-in für LibreOffice wird ausschließlich benötigt, wenn Metadaten aus VIS wie bspw. die Bearbeiterin eines Vorgangs, ein Aktenzeichen usw. in ein ODF-Dokument eingefügt werden sollen.
  • In den VIS Mandaten Einstellungen sollte konfiguriert werden, dass Dateien mit ODF-Extensions direkt per WebDAV an den Client übergeben und dort mit LibreOffice geöffnet werden können. Daraufhin wird LibreOffice beim öffnen um Authentifizierung des Benutzers bitten.
  • Für das Erstellen von Dokumenten aus VIS heraus, müssen Dokumentvorlagen im OpenDocument Format in einer sog. VIS Vorlagenkategorie hinterlegt werden.

Java Runtime Environment

VIS Add-In

  • Das VIS Add-in für LibreOffice ist im bekannten Repository für VIS Installationsquellen enthalten.